Zu Besuch bei FRAUEN100 und im Finanzministerium: Finanzielle Bildung im Fokus
Am 23. März 2026 fand das neue Salonformat „FRAUEN100 – Die nächsten 100“ statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Thema „Finanzielle Bildung und wirtschaftliche Selbstbestimmung von Frauen“.
Im Rahmen eines moderierten Gesprächs stellte sich Bundesfinanzminister Lars Klingbeil den Fragen von vier jungen Frauen – darunter zwei (ehemalige) Schülerinnen unserer Schule: Lotta und Anastasia. Sie nutzten die Gelegenheit, ihre Perspektiven, Erfahrungen und Anliegen direkt einzubringen und das Gespräch aktiv mitzugestalten.
Im Austausch mit Lars Klingbeil stellten sie reflektierte und kritische Fragen, insbesondere zur Finanzbildung an Schulen und zur Altersvorsorge von Frauen. Dabei ordneten sie ihre Anliegen in einen größeren gesellschaftlichen Zusammenhang ein und machten auf strukturelle Herausforderungen sowie historisch gewachsene Missstände aufmerksam.
Begleitet wurden sie von Frau Brinkhaus und Frau Berki, die die Gelegenheit nutzten, ihre Erfahrungen zur Mädchenförderung und zur finanziellen Bildung im Netzwerk zu teilen. Grundlage hierfür ist unter anderem der Seminarkurs „Studium & Beruf“ in der Jahrgangsstufe 11, in dem Finanzbildung bereits seit mehreren Jahren fest verankert ist.
Ein besonderes Highlight folgte noch am selben Abend: Lars Klingbeil lud die jungen Frauen in das Bundesfinanzministerium ein. Dieser Einladung konnten wir am 13. April nachkommen.
Vor Ort erhielten wir spannende Einblicke in die Arbeit des Ministeriums. In einem Gespräch mit dem Referatsleiter für Finanzielle Bildung, Ralf Hörnschemeyer, und seiner Mitarbeiterin Vanessa Münden ging es insbesondere um die Entwicklung einer bundesweiten Finanzbildungsstrategie. Dabei zeigte das Referat großes Interesse an den Perspektiven, Erfahrungen und Bedürfnissen junger Frauen sowie an geeigneten Formaten und Kommunikationskanälen. Zudem wurde die Rolle von Schulen in der Finanzbildung im Vergleich zu sogenannten Finfluencern (Finanz-Influencern in den sozialen Medien) kritisch reflektiert.
Frau Berki brachte zusätzlich ihre Erfahrungen aus der schulischen Praxis ein und stellte Inhalte vor, die sie gemeinsam mit Frau Hufnagl in den vergangenen Jahren als BO-Koordinatorinnen im Bereich der Berufs- und Studienorientierung entwickelt und erfolgreich erprobt hat.
Wir bedanken uns herzlich bei der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) und dem Programm „Wir stärken Mädchen“, insbesondere bei Johanna Stiller und Lena Thieme, sowie bei der Plattform FRAUEN100 und dem Bundesfinanzministerium für die inspirierenden und bereichernden Veranstaltungen und Gespräche.


